Ladungssicherung und Transportsicherung
So sicherst du deine Ladung in deinem Transporter oder PKW – Ladungssicherung für Gewerbe und Handwerk
Ladungssicherung, die im Alltag funktioniert – für PKW, Transporter und LKW

Ladung muss vor Verrutschen und Umfallen gesichert sein!
Ob Werkzeugkisten im PKW, Material im Transporter oder Palettenware im LKW: Wenn Ladung rutscht, kippt oder umherrollt, wird aus „kurz mal eben“ schnell ein Sicherheitsrisiko – und im schlimmsten Fall ein Unfall. Genau hier setzt professionelle Ladungssicherung im Straßenverkehr an: praxisnah, nachvollziehbar und so umgesetzt, dass Dein Team sie täglich richtig anwenden kann.
Wenn du Transportboxen für Pickup oder Pritschen suchst, findest du sie hier:
Transportboxen für Pritsche und Pickup
Diese Seite ist in zwei Teile gegliedert:
A: Angebot und Möglichkeiten der gewerblichen Ladungssicherung
B: Rechtliche Vorschriften & richtige Anwendung – als Servicegedanke
Angebot und Möglichkeiten der gewerblichen Ladungssicherung und Anhänger Ladungssicherung
Übersicht Ladungssicherung: Welche Systeme passen zu Deinem Fahrzeug?
Rechtliche Vorschriften & richtige Anwendung – Ladungssicherung als Servicegedanke
Ladungssicherung Vorschrift: Was verlangt das Gesetz im Kern?
Unsere Ladungssicherung für:
Fotos © allsafe GmbH & Co. KG | LogicLine Europe GmbH
Gewerbliche Transporte sind selten „Standard“. Darum betrachten wir Ladungssicherung immer als Kombination aus Fahrzeug, Ladegut und Einsatzprofil – und wählen daraus die passende Lösung (oder entwickeln sie).
1.) Ladungssicherung PKW: Welche Möglichkeit der Ladungssicherung gibt es in einem PKW?
Viele unterschätzen die PKW Ladungssicherung – gerade bei Servicefahrten, Musterkoffern, Technik, Messeequipment oder Werkzeug. Typische, wirksame Optionen:
- Gepäcknetz / Ladungssicherung mit Netz: Ideal für Kisten, Taschen, Kleinteile – verhindert „Fliegen“ bei Bremsung.
- Antirutschmatte Ladungssicherung: Erhöht Reibung, reduziert benötigte Zurrkräfte – extrem sinnvoll bei Kunststoffkisten und glatten Böden.
- Spanngurte für Ladungssicherung an vorhandenen Zurrpunkten: Schnell, flexibel, kosteneffizient.
- Formschlüssige Ladungssicherung im Kofferraum: Ladung so anordnen, dass sie sich nicht bewegen kann
- Kraftschlüssige Ladungssicherung: Niederzurren/Anpressen über Gurte in Verbindung mit Reibwerterhöhung
Komplette Werkstattfahrzeuge mit integrierter Ladungssicherung findest du hier: Werkstattfahrzeuge


2.) Ladungssicherung Transporter: vom Kastenwagen bis Sprinter
Bei Ladungssicherung Transporter und Transportsicherung LKW zählt vor allem: feste Anschlagpunkte, klare Zonen und schnelle Abläufe. Besonders häufig: Ladungssicherung im Sprinter.
Mögliche Ausbauten/Komponenten:
- Schiene Ladungssicherung / Ladungssicherung Schiene (Airline/Logistikschienen): Zurrpunkte genau dort, wo Du sie brauchst.
- Klemmstangen Ladungssicherung: schnelle Trennung von Ladebereichen, ideal gegen Verrutschen nach vorn/hinten.
- Klemmbalken Ladungssicherung und Ladungssicherung Sperrstangen: besonders praktisch für Kisten, Kartons, leichte Paletten- und Stückgüter.
- Ladungssicherung mit Netz (auch als Trennnetz): saubere Lösung bei Mischladung, Rollcontainern oder losem Packgut.
- Kantenschutz Ladungssicherung: schützt Zurrmittel und Ladung – wichtig bei scharfen Kanten.
- Ladungssicherung Rollwagen: Rollcontainer/Servicewagen sichern wir über definierte Stellflächen + formschlüssige Anschläge + Zurrung/Netz.
Komplette Werkstattfahrzeuge mit integrierter Ladungssicherung findest du hier: Werkstattfahrzeuge
3.) Ladungssicherung Anhänger: offen, geschlossen, mit Plane oder Netz
Bei Ladungssicherung Anhänger sind die Klassiker: zu wenig Zurrpunkte, „mal eben“ übergeworfene Gurte oder unklare Lastverteilung.
Wir setzen je nach Anhängertyp auf:
- Netze und Planen Ladungssicherung: Verhindert Herausfallen/Abheben leichter Güter, ergänzt (ersetzt aber oft nicht) die eigentliche Zurrung.
- Spanngurte, Zurrösen-Nachrüstung und sinnvolle Zurrpunktpositionen
- Antirutschmatten für Maschinen, Aggregate, Kisten
- formschlüssige Anschläge/Frontwände, damit Ladung nicht wandert

4.) Ladungssicherung LKW: Kofferaufbau, Plane, Sattelauflieger
Bei Ladungssicherung LKW unterscheiden wir sehr stark nach Aufbau:
LKW Kofferaufbau Ladungssicherung
- LKW Ladungssicherung Stangen / Sperrstangen zur Reihen-Sicherung (z. B. gegen nach vorne rutschende Paletten)
- Schienensysteme und variable Zurrpunkte
- Kombination aus formschlüssiger Sicherung (Anschläge, Zwischenwände) und Zurrung
Ladungssicherung Planenauflieger / Ladungssicherung Sattelauflieger
- Plane ist in der Regel kein Sicherungsmittel für schwere Ladung – häufig braucht es zusätzliche Systeme wie Gurte, Netze, Balken, Stangen, Rungen, Ladebalken-Systeme (je nach Fahrzeug/Zulassung/Herstellerkonzept).
- Netz Ladungssicherung ist besonders sinnvoll bei leichten, voluminösen Gütern, wenn das Gesamtsystem passt.
Ladungssicherung auf Paletten
- Palettenware wird oft unterschätzt: glatte Unterseiten, Folien, geringe Reibwerte → hier bringen Antirutschmatten Ladungssicherung und saubere Zurrwinkel enorm viel.
Kraftschlüssige und formschlüssige Ladungssicherung – was ist was?

Formschlüssige Ladungssicherung bedeutet: Die Ladung ist so „eingepasst“, dass sie nicht verrutschen kann (z. B. an Stirnwand, Zwischenwand, Anschlag, Sperrstange, Klemmstange).
Kraftschlüssige Ladungssicherung bedeutet: Die Ladung wird durch Anpresskraft + Reibung gehalten (typisch: Niederzurren mit Gurten).
Was kann die kraftschlüssige Ladungssicherung unterstützen?
Vor allem Reibwerterhöhung und Schutz des Systems:
- Ladungssicherung Antirutschmatten (mehr Reibung = weniger benötigte Sicherungskraft)
- Kantenschutz (Gurt bleibt intakt, Vorspannkraft bleibt erhalten)
- saubere Auflageflächen, kein Schmutz/Ölfilm
- passende Zurrmittel (STF/LC-Werte, Zustand, Etikett lesbar)
In der Praxis ist die beste Lösung oft eine kombinierte Transport Ladungssicherung: erst formschlüssig „Position geben“, dann kraftschlüssig „festhalten“.
Unsere Leistungen: von Nachrüstung bis Leitfaden
Beratung & Planung
- Fahrzeug-Check (PKW, Transporter, LKW, Anhänger)
- Ladegut-Analyse: Gewicht, Schwerpunkt, Verpackung, Reibwerte
- Auswahl geeigneter Sicherungsmittel: Spanngurte, Ketten zur Ladungssicherung, Netze, Stangen, Schienen, Kantenschutz, Antirutschmatten, ggf. Anschlagmittel Ladungssicherung für spezielle Anwendungen
Nachrüstung & Einbau von Hilfsmittel Ladungssicherung
- Schienen-/Zurrpunktkonzepte
- Stangen-/Balkensysteme (Klemmstangen, Sperrstangen, Klemmbalken)
- Netze/Trennnetze, Rollwagen-Sicherung
- praktikable Lösungen „mit Handschuhen im Winter“ – also alltagstauglich
Schulung & Anleitung Ladungssicherung (praxisnah)
- Einweisung Deines Teams direkt am Fahrzeug
- typische Fehlerbilder aus dem Alltag
- Checklisten und einfache Routinen („vor Abfahrt“, „nach 20–50 km“, „bei Ladungswechsel“)
Rechtliche Vorschriften & richtige Anwendung – Ladungssicherung als Servicegedanke
Ladungssicherung Vorschrift: Was verlangt das Gesetz im Kern?
Hinweis: Die folgenden Informationen ersetzen keine Rechtsberatung.
LKW Ladungssicherung Vorschriften: Der zentrale Grundsatz steht in § 22 StVO: Ladung (inkl. Sicherungsmittel) muss so verstaut und gesichert sein, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutscht, umkippt, rollt oder herabfällt – und dass anerkannte Regeln der Technik beachtet werden.
Das gilt ausdrücklich nicht nur für Ladungssicherung auf LKW – sondern genauso für Ladungssicherung PKW und Ladungssicherung Anhänger.
Als „anerkannte Regeln der Technik“ werden in der Praxis häufig Richtlinien wie VDI 2700 herangezogen, die praxisorientierte Beispiele und Grundlagen zur Ladungssicherheit auf Straßenfahrzeugen bieten.

Wer ist verantwortlich für Ladungssicherung?
Diese Frage kommt fast immer – und ist im Gewerbe besonders wichtig: Ladung sichern!
- Im Straßenverkehr trägt der/die Fahrer:in Pflichten (z. B. nach StVO), weil das Fahrzeug verkehrssicher geführt werden muss.
- Im Transportrecht regelt § 412 HGB, dass der Absender grundsätzlich „beförderungssicher“ zu laden, zu stauen und zu befestigen hat – soweit nichts anderes vereinbart/verkehrsüblich ist.
- In der Praxis ergibt sich daraus oft eine geteilte Ladungssicherung Verantwortlichkeit zwischen Absender/Verlader und Frachtführer/Unternehmer – je nach Ablauf, Vertrag und tatsächlicher Durchführung.
Darum ist es als Servicegedanke so wertvoll, klare Prozesse zu schaffen: Wer macht was? Wer prüft? Wer dokumentiert?

Strafen, Bußgelder, Punkte – was droht bei Verstößen?
Bußgelder Ladungssicherung hängen von Schwere und Folgen ab (z. B. „nicht verkehrssicher verstaut“, „mit Gefährdung“, „mit Sachbeschädigung“).
In Deutschland können Verstöße Verwarn-/Bußgelder und ggf. Punkte im Fahreignungsregister nach sich ziehen. Wichtiger als jede Zahl:
Schon kleine Fehler (lose Kisten, ungesicherte Maschinen, falsch geführte Gurte) können bei einer Kontrolle auffallen – und bei einem Schadenereignis richtig teuer werden.

Kräfte bei der Ladungssicherung: Warum „fühlt sich fest an“ nicht reicht
Bei einer Vollbremsung oder einem Ausweichmanöver wirken sehr hohe Kräfte auf das Ladegut. Deshalb ist „wackelt nicht“ kein Qualitätskriterium. Seriöse Konzepte berücksichtigen:
- Gewicht und Schwerpunkt
- Reibwerte (z. B. Holz auf Holz vs. Kunststoff auf glattem Boden)
- Zurrwinkel, Vorspannkraft, Zustand der Zurrmittel
- Art der Sicherung (formschlüssig/kraftschlüssig/kombiniert)
Für wiederkehrende Transporte hilft eine standardisierte Ladungssicherung in der Praxis: gleiches Ladebild, gleiche Sicherung, gleiche Kontrolle – dann wird es zuverlässig.

Anleitung Ladungssicherung: ein praxiserprobter Ablauf
Hier ein alltagstauglicher Leitfaden (ohne Theorie-Overkill):
- Ladegut einordnen: schwer/leicht, rollt es, kann es kippen, ist es „weich“ (Säcke) oder „hart“ (Maschine)?
- Formschluss herstellen: an Stirnwand, Seitenwand, Zwischenwand, Sperrstange, Klemmstange – damit die Ladung „Position“ bekommt.
- Reibung erhöhen: Antirutschmatte Ladungssicherung unterlegen, Auflageflächen sauber halten.
- Kraftschluss ergänzen: mit passenden Spanngurten für Ladungssicherung (Etikett/LC/STF, Zustand, richtige Führung).
- Kantenschutz nutzen: schützt Gurt und Ladung, erhält Vorspannkraft.
- Netz Ladungssicherung einsetzen, wenn lose/leichte Teile gesichert werden müssen (z. B. Mischladung, Kleinteile, Rollwagen).
- Kontrolle: nach kurzer Strecke und bei jeder Ladeänderung nachspannen/prüfen.
Häufige Fehler bei der Ladungssicherung (und wie Du sie vermeidest)
- Gurte über scharfe Kanten ohne Schutz → Materialschaden am Zurrmittel
- „Plane hält das schon“ → bei schweren Gütern oft ein Trugschluss
- Keine Antirutschmatten auf glatten Böden → unnötig viele Gurte nötig
- Unklare Zuständigkeit im Betrieb → niemand prüft final
- Zurrpunkte ungünstig platziert → schlechte Winkel, wenig Wirkung
- Rollwagen nicht formschlüssig positioniert → wandert trotz „Netz drüber“
Genau deshalb ist unser Ansatz: nicht nur „Material verkaufen“, sondern ein System schaffen, das Dein Team zuverlässig anwenden kann.

Nächster Schritt: Deine Ladungssicherung als funktionierendes System
Wenn Du möchtest, starten wir unkompliziert:
- Fahrzeugtyp(en): PKW / Transporter (Sprinter) / LKW / Anhänger
- typisches Ladegut (Kisten, Maschinen, Paletten, Rollwagen)
- gewünschte Lösung: Nachrüstung, Schulung, Standard-Ladebild, Berechnung/Dokumentation
So wird aus „irgendwie fest“ eine Ladungssicherung, die rechtlich sauber, praktisch schnell und für Dein Team wirklich nutzbar ist.

Disclaimer / Rechtlicher Hinweis (keine Rechtsberatung)
Die Inhalte dieser Landingpage dienen ausschließlich der allgemeinen Information rund um das Thema Ladungssicherung (z. B. technische Möglichkeiten, praktische Hinweise, typische Abläufe) und stellen keine Rechtsberatung dar. Trotz sorgfältiger Erstellung übernehmen wir keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der Informationen.
Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die individuelle Prüfung des Einzelfalls und können eine Beratung durch qualifizierte Fachstellen (z. B. Rechtsanwält:innen, Behörden, Berufsgenossenschaften, Sachverständige) nicht ersetzen. Für Entscheidungen, Maßnahmen oder Handlungen, die auf Basis dieser Informationen getroffen werden, übernehmen wir keine Haftung, soweit gesetzlich zulässig.

Unser Ablauf
1.) Kontaktaufnahme
Du meldest dich telefonisch (auch WhatsApp) oder per E-Mail bei uns und wir machen einen Termin aus.
2.) Gespräch und grobe Planung
Wir besprechen deine konkreten Anforderungen im Alltag und finden (gemeinsam) nach der optimalen Lösung.
3.) Inhouse-Planung
Wir erstellen anhand der Daten einen Plan deiner Ladungssicherung und zeigen dir den möglichen Ausbau via 3D-Amimation bzw. 3D-Modell. So kannst du in aller Ruhe jede Ecke des Fahrzeuges interaktiv anschauen.
4.) Wir bauen deine Ladungssicherung in dein Fahrzeug ein
Jetzt kann es losgehen. Sobald die erste Version fertig umgebaut wurde, gehen wir bei einem Ortstermin auf die Details ein und können bei Bedarf noch Elemente ändern und/oder hinzufügen. Wenn das Fahrzeug abgenommen ist, bringen wir es dir auch gerne zu deiner Firma.





Standort
Im Stadtfelde 37b, 31515 Wunstorf
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Wir werden Dein Anliegen so schnell wie möglich beantworten.






